Freitag, 17. Juli 2015

savonlinna und Sulkava




Sulkava und Savonlinna

Zuerst habe ich Sulkava und die Eiszeitanlagen besucht. War mühsam zu finden und auf den Hügel mit den Überresten des alten Verteidigungswall zu kommen war anstrengend (siehe Fotos). Der anschliessende Blick war überwältigend ( siehe Foto).
Linnavuori, die Wallburg an der Bucht Pisamalahti, ist eine der wertvollsten vorgeschichtlichen Befestigungsanlagen Finnlands. Auf der Kuppe des Linnavuori finden sich die Überreste eines Verteidigungswalls aus dem 12. Jahrhundert. Der Linnavuori erhebt sich etwa 55 m über dem Enonvesi-See
Der Burghügel nahe dem Kirchdorf war wohl schon in der Eisenzeit befestigt und wurde bis in das späte Mittelalter militärisch genutzt.

der Aufstieg (das ist etwa ein Drittel)




Die alten Wallmauern


Dann habe ich noch den Findling Julukivi besucht. Der Findling Julunkivi in Lohikoski, der in einem unter Naturschutzgebiet mit altbestehenden Wäldern liegt, ist einer der größten Findlinge Finnlands. Der Stein hat eine Höhe von 12,5 m und einen Umfang von fast 60 m.

Zum Julunkivi gelangt man nach 700 m Fußweg auf einem zum Wanderstreckennetz „Vihreä Kulta“ gehörenden Wildnispfad bei Lohilahti.



Savonlinna
Kirche im Original
Savonlinna kannte ich von früher schon. Diesmal wollte ich den Dom anschauen. wurde 1874–1878 erbaut, und diente von 1896 bis 1925 als Bischofskirche des evangelisch-lutherischen Bistums Savonlinna. Heute ist sie die Pfarrkirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Savonlinna-Sääminki.
Kirche als Vogelhaus
Außer den Opernfestspielen gibt es in der Region Savonlinna eine jede Menge zu entdecken. Das Kunstzentrum Retretti in Punkaharju mit seinen unterirdischen Höhlen ist eine der größten Kunstmuseen der nordischen Länder und ein unvergessliches Erlebnis. Jeden August finden auch die Savonlinna Ballettfestspiele im Burghof der Olavinlinna statt. Nicht zu vergessen sind die zahlreichen Sommertheatern, Museen und Galerien der Region.
Der Dom von Savonlinna wurdeim Stil der Neugotik erbaut und bietet 1000 Gläubigen Platz. Obwohl der Bischofssitz 1925 in das heute russische Viipuri (Wyborg) verlegt wurde, blieb der Titel „Dom“ erhalten. Heute befindet sich der Bischofssitz wieder in Finnland, wurde jedoch nachMikkeli verlegt.
Der nächste Ausflug geht dann zur "Salpa Linie". Werde wieder berichten.


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