Sonntag, 26. Juli 2015

Bin mit meinem neuen Freund gut zuhause angekommen.
Tschüss bis zun nachsten Jahr!


Samstag, 25. Juli 2015

Ankunft in Travemünde am Abend

Abends um 22 Uhr Ankunft der Fähre in Travemünde und Blick auf den Hafen.


Hamina

Der letzte Tag vor der Abreise

Die Stadt wurde nach dem schwedischen König FredrikI. "Fredrikshamn" genannt. Die Einwohner nannten die Stadt kurz Hamina. Hamina wurde zur Festugsstadt.
Sternförmig angelegt. Die Ecken des Festungswalls wurden benannt nach den damaligen Festungsstädten Finnlands: Helsinki, Hamina, Savonlinna, Lappeenranta, Hämmeenlinna und Turku.
Die Kreisförmige Stadt mit dem einzigartigen Bebauungsplan ist in Finnland eine seltenheit.

Die Militärtradition wurde bis heute forgeführt. Die Reserveoffiziersschule ist noch heute  tätig.


Im Fortsetzungskrieg gab man den Panzern individuelle Namen. Den Namen des Fahrers, der Eherau, der Freundin... Dieser wurde "Aili" getauft.
Sturmgeschütz "Aili" mit 7,5 cm Kanone.








Die Zentralbastion imit 58 Kasematten ist im Sommer mit einem Zelt überdacht. Sie dient für grossveranstaltungen.

Hinter dem untenstehenden Foto eine Geschichte:
Die Legende besagt, dass Gustav Adolf von Schweden  im jahre 1783  um die Hand der Russ. Zarin Katherina angehalten hatte. Katherinan wollte den Antrag nunr dann zustimmen, wenn man sich durch das Loch im Mühlstein einen richtigen Kuss geben könnte und nicht nur einen Handkuss.



Die Geschichte zui diesem Denkmal:
Es wird die Varvara Statue genannt. Varvara Schantin war eine Strassenhändlerin, die auch die ihre waren auch auf dem Übungsgeländer der Offiziersschüle verkaufte. Die Abgänger stifteten ihr diese Statue.

Porvoo




Porvoo



Porvoo liegt an der altenKönigstrasse und war bereits im 13. Jahrhundert ein bedeutendes Handelszentrum.Porvoo ist damit (nach Turku) die zweitälteste StadtFinnlands.
Dom

Haikko Manor Spa



Hier zum letzten Mal vor der Überfahrt mit der Fähre übernachtet. Haikko Manor Spa. Firstklassanlage in einem alten Gutshof. Übernachtungspreis akzeptabel Essen sauteuer! Von hier aus nur noch 50 km bis Helsinki. Die Altstadt Porvo ist eine richtige kleine Puppenstadt. Puppenhäuschen, romantische Winkel, Cafes und Boutiquen. Richtig niedlich…aber nur bis 10 Uhr am Morgen dann kamen die Touristenbusse und Massen von Japanern strömten in die Stadt und überfüllten die  vorher so ruhigen Winkel. War froh, dass ich schon alles gesehen hatte. Konnte den Dom gerade noch von aussen fotografieren (Dom 1414, Bischofsitz 1723. Im Jahre 1809 wurde hier durch Zar Alexander I der Grundstein für die finnische Unabhängigkeit gelegt.
 Für die Innenanlage habe ich es nicht mehr geschafft. Auch die schönen roten Speicherhäuser konnte ich nur noch von Weitem anschauen. 

Erinnert sich jemand an die Band "Lordi"?

Leena Peisa ("AWA"), die Keyboarderinder Hanrdrockband mit den ungewöhnlichen Bühnenkostümen, ist 1979 in Porvoo geboren. Sie verliess die Band 2012. Jetzt durch HELLA ersetzt. ie ist die lebensgrosse Puppe!









Uukuniemi / Jääkausipolku



Uukuniemi / Jääkausipolku

Auch diesen Ort habe ich - wie viele andere - eher per Zufall entdeckt. Um den See Paakalampi findet sich ein etwa 9 km (ein zweiter ist 12 km) langer Wanderweg. Ein Pfad zum Thema Eiszeit. Man benötigt gute Konstitution und auch etwas Zeit! Wer beides hat, findet das berühmte „Kettle hole“ (Huttumalja) und Kettenlöcher von 25 m Tiefe und 60 m Durchmesser. Man sollte sich zeit nehmen und kann unterwegs übernachten. In der Nähe des Campingplatzes findet man das alte orthodoxe Dorf Kirkkokailio.





Loviisa



Loviisa

Gegründet im 13. Jahrhundert.    Durch die Gegend führte die Königstrasse  von Turku nach Viipuri
Leider im strömenden Regen!
Loviisa verdankt seinen Namen dem Schwedischen König Adolf Frederik (1742). Er gründete hier eine Festungsstadt gegen Russland. Er gab ihr den Namen Loviisa, nach seiner Frau Lovisa Ulrika.
Gleich zu Eingang fällt die riesige Kirche in das Blickfeld.  


 Ein neugotischer Backsteinbau (1865). Dann eine Allee mit einer Sechserreihe von Linden. Die Seefestung „Svartholm“ konnte ich nicht mehr besuchen. Habe mir  zur Entschädigung ein Gläschen in der Marina gegönnt.

Virolahti Bunkermuseum


Virolahti 

Virolahti liegt 35 km östlich von Hamina entfernt

In Vaalimaa im Gemeindegebiet von Virolahti befindet sich der größte finnisch-russische Grenzübergang mit über 2,3 Millionen Grenzüberschreitungen pro Jahr


 In der Gemeinde Virolahti findet sich ein grosses Bunkermuseum und ein Wanderweg zur Salpalinie "Salpapolku".





Gezeigt werden salpa Linie und Geschichte der waffengattung der Pioniere. Zum zentrum gehören Museum, Bunkermuseum wanderweg. Der Salpapolku ist ein 50 km langer wanderweg zur Kriegsgeschichte mit Unterständen, Befestigungsanlagen und Museen. Es gibt mehr als 10 Rastplätze und zahlreiche  Übernachtungsmöglichkeiten. Das Museumsgeländer ist mehrere hektar gross. Man kann Führungen buchen (Kontakt über Tel . 00358(0)400926921).

Museumsstrasse  Virolahti - Hamina
Die Küstenstrasse  Turku – Vyborg existiert seit dem Mittelalter. Sie ist eine Museumsstrasse von 35 Km Länge zwischen Tallemäki und Virojoki. Ab 1630 wurde sie als Poststrasse genutzt.  Irgendwo auf dem Weg habe ich diese kleine Kirche gefunden. die Dorfkirche von Klamila (gehört zu Virolahti).



Im hinteren Teil  eine freundliche Frauengruppe, die alles erklärt, Kaffee und Kuchen anbietet und zusätzlich einen lustigen kleinen Flohmarkt betreibt. Einen grossen Regenschirm gekauft. Genau das was man zur Zeit braucht!