Kuusamo
1698
hat der König von Schweden - Finnland, Karl der XI der Gemeinde eine
kostbare Glocke, die sog. "Königsglocke", die 525 Kilo
wog und reichlich Silber enthielt, gestiftet. Es wird erzählt, dass ein
hiesiger Medizinmann den König von einer Krankheit geheilt haben soll,
für die die Ärzte in Stockholm kein Heilmittel gefunden hatten. Die Gemeinde kaufte
eine zweite Glocke dazu.
In Kuusamo wurde etwa um 1800 wurde der Bau eine schöneren Kreuzkirche aus Holz begonnen, die 1804 feierlich eingeweiht wurde.
In Kuusamo wurde etwa um 1800 wurde der Bau eine schöneren Kreuzkirche aus Holz begonnen, die 1804 feierlich eingeweiht wurde.
Es hatten
1200 Besucher platz und die Kirche diente der Kirchengemeinde Kuusamo trotz
etlicher Renovierungen im Verlauf der Jahre bis zum 23. September 1944.
1944 trat der Interimsfrieden zwischen Finnland und Russland in Kraft, der auch mit einschloss, dass die in Finnland stationierten deutschen von finnischem Territorium vertrieben werden sollten. Das geschah war der sogenannte Lapplandkrieg von 1944 bis 1945. Aus diesem Anlass wurde damals die Bevölkerung der Gemeinde Kuusamo evakuiert, da man beim Rückzug der deutschen Soldaten - innerhalb von 2 Wochen musste das geschehen - das Schlimmste befürchten musste.
Am 23. September 1944 verließen dann die letzten deutschen Soldaten Kuusamo und brannten das ganze Kirchdorf, samt aller Gebäuden an den Hauptstrassen total nieder (Prinzip der verbrannten Erde). Auch die Kirche und der Turm blieben nicht verschont.
1944 trat der Interimsfrieden zwischen Finnland und Russland in Kraft, der auch mit einschloss, dass die in Finnland stationierten deutschen von finnischem Territorium vertrieben werden sollten. Das geschah war der sogenannte Lapplandkrieg von 1944 bis 1945. Aus diesem Anlass wurde damals die Bevölkerung der Gemeinde Kuusamo evakuiert, da man beim Rückzug der deutschen Soldaten - innerhalb von 2 Wochen musste das geschehen - das Schlimmste befürchten musste.
Am 23. September 1944 verließen dann die letzten deutschen Soldaten Kuusamo und brannten das ganze Kirchdorf, samt aller Gebäuden an den Hauptstrassen total nieder (Prinzip der verbrannten Erde). Auch die Kirche und der Turm blieben nicht verschont.
Einiges Kirchengut
konnte zwar noch gerettet werden, aber die Kirchenglocken musste zurück lassen.
Im Frühjahr 1945, kehrten die Einwohner von Kuusamo zurück. Mann suchte vergeblich nach den Glocken. Es gab aber leider keine Spur. Man glaubte daher, dass entweder die Deutschen oder die Russen sie als Kriegsbeute mitgenommen hatten.
Im Frühjahr 1945, kehrten die Einwohner von Kuusamo zurück. Mann suchte vergeblich nach den Glocken. Es gab aber leider keine Spur. Man glaubte daher, dass entweder die Deutschen oder die Russen sie als Kriegsbeute mitgenommen hatten.
Der
Wiederaufbau wurde im Jahre 1951 begonnen uns so stand an derselben Stelle eine
neue Kirche.
Jetzt wurde
mit der Suche nach der Glocke begonnen. 1959 besuchten einige ehemalige deutsche
Soldaten, unter ihnen auch ein Oberst
Schreiber, die Region Kuusamo auf. Diese berichteten, dass die beiden
Glocken auf dem Friedhof vergraben seien! Sofort begann man mit sehr
intensiven Suchen auf dem Friedhofsgelände. Daran beteiligten sich die
Bevölkerung von Kuusamo, die Grenzwache Kuusamo, sogar Soldaten aus Oulu mit
Minensuchgeräten. Man fand die Glocken aber nicht.
Dann erinnerte sich jemand, dass es ja auch noch einen deutschen Soldatenfriedhof zwischen der Kirche und der Schule nebenan, etwa an der Stelle einer heutigen Straße gab, wurde dort gesucht, und wirklich: Beide Glocken wurden gefunden und sofort ausgegraben! Sie waren nicht zur Kriegsbeute geworden!
Dann erinnerte sich jemand, dass es ja auch noch einen deutschen Soldatenfriedhof zwischen der Kirche und der Schule nebenan, etwa an der Stelle einer heutigen Straße gab, wurde dort gesucht, und wirklich: Beide Glocken wurden gefunden und sofort ausgegraben! Sie waren nicht zur Kriegsbeute geworden!
Es ist
also so, dass es deutsche Soldaten und verantwortungsbewusste Offiziere vor dem
von ihnen angerichteten Feuersturm doch noch geschafft haben, die Glocken aus
dem Turm zu holen, um sie auf ihrem eigenen Heldenfriedhof zu vergraben.
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