Über Hamina berichte ich morgen.
Übrigens ist Hamina auch bekannt durch einen berühmten finnischen Scharfschützen:
Simo
Häyhä geboren Rautajärvo; verstorben 2002
in Hamina), finnischer Soldat im Winterkrieg. Von den Soldaten der Roten Armee wurde er als „Weißer Tod“ (russisch:
Белая смерть)bezeichnet. Hauptsächlich mit einer finnischen Version M/28 der
sowjetischen Repetierbüchse Moosin Nagant M/28. Dabei handelt es sich um eine finnische Variante
eines ursprünglich russischen Gewehrs, das aufgrund der Silhouette der Kimme
als Pystykorva (Spitzhund) bezeichnet wurde.) ausgerüstet, tötete Häyhä
mehr als 500 sowjetische Soldaten. Insgesamt beträgt die Anzahl der Abschüsse
möglicherweise über 700. Damit hat er die höchste Anzahl von bestätigten
Tötungen eines einzigen Scharfschützen in einem Krieg.
Er bevorzugte die offene Visierung statt
eines Zielfernrohr (er erklärte, er müsse den Kopf nich soweit heben).
Abreise
Noch einen Kaffe bei meinem Lieblingskiosk im Wald und ein
ganz kleines Stück frisch geräucherten achs. Das geht’s auf die Rückreise:
| Lachs frisch geräuchert |
Parikkala
Sie ist die nördlichste Gemeinde der Südkareliens. Im Norden
grenzt Parikkala an Kitee im Westen an Savonlinna.
Zu den Sehenswürdigkeiten von Parikkala gehören die
Holzkirchen von Parikkala (1817) und Uukuniemi (1797) sowie die Backsteinkirche
von Saari (1934). Die Backsteinkirche habe ich leider nicht gefunden.
| Perikkala Kirche |
Laikko
Zufällig auf einer Nebenstrasse das Denkmal im Zusammenhang
mit der ehemaligen Luftwaffenbasis Laikko (Luftwaffengeschwader 14) gefunden.
Zu Beginn des Winterkriegs mit 10 Kampfflugzeugen
aufgestellt. Sehr erfolgreich und dank der guten Tarnung nie entdeckt. Wurde am
13.3. 1940 zerstört.
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