Mittwoch, 22. Juli 2015

Parakkala Hamina

Jetzt sitze ich in Hamina im Hotelzimmer und schreiben über den gestrigen Tag.
Über Hamina berichte ich morgen.

Übrigens ist Hamina auch bekannt durch einen berühmten finnischen Scharfschützen:


Simo Häyhä geboren Rautajärvo; verstorben 2002 in Hamina), finnischer Soldat im Winterkrieg. Von den Soldaten der Roten Armee wurde er als „Weißer Tod“ (russisch: Белая смерть)bezeichnet. Hauptsächlich mit einer finnischen Version M/28 der sowjetischen Repetierbüchse Moosin Nagant M/28. Dabei handelt es sich um eine finnische Variante eines ursprünglich russischen Gewehrs, das aufgrund der Silhouette der Kimme als Pystykorva (Spitzhund) bezeichnet wurde.) ausgerüstet, tötete Häyhä mehr als 500 sowjetische Soldaten. Insgesamt beträgt die Anzahl der Abschüsse möglicherweise über 700. Damit hat er die höchste Anzahl von bestätigten Tötungen eines einzigen Scharfschützen in einem Krieg.
Er bevorzugte  die offene Visierung statt eines Zielfernrohr (er erklärte, er müsse den Kopf nich soweit heben).



Abreise

Noch einen Kaffe bei meinem Lieblingskiosk im Wald und ein ganz kleines Stück frisch geräucherten achs. Das geht’s auf die Rückreise:




Lachs frisch geräuchert

Parikkala
Sie ist die nördlichste Gemeinde der Südkareliens. Im Norden grenzt Parikkala an Kitee im Westen an Savonlinna.
Zu den Sehenswürdigkeiten von Parikkala gehören die Holzkirchen von Parikkala (1817) und Uukuniemi (1797) sowie die Backsteinkirche von Saari (1934). Die Backsteinkirche habe ich leider nicht gefunden.


 
Perikkala Kirche





Laikko
Zufällig auf einer Nebenstrasse das Denkmal im Zusammenhang mit der ehemaligen Luftwaffenbasis Laikko (Luftwaffengeschwader 14) gefunden.
Zu Beginn des Winterkriegs mit 10 Kampfflugzeugen aufgestellt. Sehr erfolgreich und dank der guten Tarnung nie entdeckt. Wurde am 13.3. 1940 zerstört.




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